OJA
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OJA.- 1.1:
Mitarbeiter. - 1.2:
Festschrift 15 Jahre.- 1.2.1:
Tag der offenen Tür. - 1.2.2:
Grußwort Bürgermeister. - 1.2.3:
Grußwort EC. - 1.2.4:
Grußwort Markus Frank. - 1.2.5:
Grußwort Leitung. - 1.2.6:
Gedankenanstöße. - 1.2.7:
Werbepartner.
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Finanzierung.
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Programm. - 3:
Angebote. - 4:
Projekte. - 5:
Workshops. - 6:
Galerie. - 7:
News. - 8:
SMS-Service. - 9:
Shop. - 10:
Bands. - 11:
Links.
Offene Jugendarbeit -
heute nicht weniger wichtig als vor 15 Jahren
Gedankenanstöße einer ehemaligen OJA-Mitarbeiterin und heutigen Sozialarbeiterin
- Gründe für die Entstehung der OJA waren unter anderem, dass Jugendliche in Holzmaden nicht einfach so auf der Straße oder in ihren Bauwägen herumhängen sollten. Es bestand hier die Gefahr von Langeweile, Mobbing, Schlägereien, Sachbeschädigung und auch Alkohol- und Drogenkonsum. – Das ist heute kaum anders. Jugendlich wollen aber eigentlich nicht nur „schlecht dastehen“, sondern sie möchten wichtig und ernst genommen werden, Mitsprache haben und vor allem auch selbst gestalten.
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- Die Lebenswelt vieler Jugendlichen ist heute geprägt von Patchworkfamilien, Leistungsdruck, Armut, Schwierigkeiten bei der Vermittlung in ein Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis, höhere Delinquenz (Kriminalität) durch sich verändernde gesellschaftliche Verhältnisse. Jugendliche erleben zunehmend weniger das Aufgefangenwerden durch die Familie, sind oftmals durch immer multipler gestaltete Möglichkeiten sowie fehlende Beratung, Begleitung und Vorbilder überfordert und orientierungslos, aber auch selbst unverbindlicher und sprunghafter.
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- Jugendliche brauchen deshalb heute mehr denn je eine biographisch-lebensweltliche Unterstützung von vertrauenswürdigen Bezugspersonen, die sie in ihrer Sozialisation unterstützen. Dies kann zum Teil durch Ehrenamtliche abgedeckt werden. Besser wäre jedoch eine hauptamtliche Kraft als konstanter Ansprechpartner. Die Vorteile davon sind feste Zeiten für die Jugendlichen, eine verlässliche Bezugsperson über mehrere Jahre sowie professionelles Handeln mit und an den Jugendlichen.
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- Auch wenn Holzmaden ein kleiner Ort mit einer überschaubaren Anzahl von Jugendlichen ist, wird die OJA aufgrund der großen Verschiedenheit heutiger Jugendlicher immer nur einen Teil von ihnen erreichen. Für diese Jugendliche kann die OJA, trotz ihrer beschränkten Möglichkeiten, sehr wichtig für ihren weiteren Lebensweg sein. – Entsprechende Rückmeldungen ehemaliger OJA-Besucher bestätigen dies.
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- Die Sprunghaftigkeit und Unverbindlichkeit von Jugendlichen hat auch ihre  Auswirkungen auf die klassische Vereinsarbeit: Es wird zunehmend schwieriger, Jugendliche langfristig und verbindlich in das Vereinsleben einzubinden. Die offenen und projekhaften Angebote der OJA können hier ein wichtiges Lernfeld für Jugendliche sein, wo sie – ohne langfristige Verpflichtung – einüben können, „an etwas dran zu bleiben“ und auch begrenzt Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen.
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- Aus meiner Sicht ist die OJA nach wie vor auf einem guten Weg mit ihrer Mischung aus offenem Angebot, einfach Dasein für die Jugendlichen, (begrenztem) Streetwork, immer wieder Workshops und festen Programmangeboten, projektweisen Kooperationen und größeren Events. Immer wichtiger wird aber auch die Vernetzung und der Austausch mit anderen Organisationen und Einrichtungen für Jugendliche am Ort und in der Umgebung (Vereine, Jugendhäuser und Jugendhilfeeinrichtungen, Schulen…). Sie ermöglichen zum einen eine Ergänzung des eigenen Angebots. Zum anderen können durch entsprechende Kooperationen ganz andere und auch eine größere Veranstaltungen für und mit den Jugendlichen durchgeführt werden.
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